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zu den Züchtern

Kashmir

Einführung
In den Dreißigern hat man begonnen Perser mit Siamabzeichen zu züchten. Diese Colourpoint-Perser erhielten in den Fünfzigern Championstatus (1955 in Großbritannien, 1957 in Amerika).
Bei dem Versuch, die Farben Chocolate Point und Lilac Point zu erzielen, wurden verschiedentlich einfarbige Tiere geboren. Einige Züchter waren der Auffassung, man solle sie als eigene Rasse ansehen und als Kashmir bezeichnen. Sie stießen damit jedoch auf harte Kritik, denn man war der Meinung, es handele sich lediglich um eine kleine Farbvariante, die keine eigene Rasse rechtfertige. Einer nannte die Kashmir „den Wachtraum eines Systematikers und eine überflüssige Rassenklassifikation“. Ein andere hielt sie für eine „ganz unnötige Abspaltung“ [...] nur um eine weitere Rasse zu schaffen.“
Die Kashmir blieb und bleibt umstritten. Eine der wenigen größeren Organisationen, die sie als Rasse akzeptieren, ist die Canadian Cat Association. Für die meisten gelten die Kashmir jedoch als Perser in Chocolate oder Lilac.
Jene, die sie als eigene Rasse ansehen, rechtfertigen ihren Standpunkt wie folgt: Als die Colourpoint-Perser aus Persern gezüchtet wurden, übernahmen sie die Abzeichen genetisch von den eingekreuzten Siam. Die zufällig entstandenen Exemplare haben zwar keine Abzeichen, tragen aber doch das genetische Material der Siam in sich. Sie sind also keine reinrassigen Perser, auch wenn sie so aussehen. Mit anderen Worten: Der eigene Rassename steht nicht nur für das Äußere, sondern für die genetische Ausstattung. Für einige Fachleute ist das jedoch einfach nicht genug.

Erscheinungsbild
Die Kashmir ist eine einfarbige Perser in Chocolate oder Lilac.

Temperament
Die Kashmir wird als freundlich, intelligent, ruhig, extravertiert, anhänglich, selbstbewusst, zutraulich und anspruchsvoll bezeichnet.





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